Der Herbst kommt - Husten und Schnupfen sind im Anmarsch

Vor allem im Herbst leiden viele Menschen an Husten und Schnupfen. Dies ist zwar äußerst unangenehm, aber in den meisten Fällen recht ungefährlich. Kommt zu einer Erkältung hingegen eine Grippe hinzu, kann dies im schlimmsten Fall tödlich enden. Während einer akuten Grippesaison sterben in Deutschland Tausende Menschen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn zu einer Grippe schwerwiegendere Erkrankungen wie eine Lungen- oder eine Herzmuskelentzündung hinzukommen. Vor allem für Kleinkinder und ältere Mensche kann eine Grippe gefährlich werden. Umso wichtiger ist es, dieser Krankheit entsprechend vorzubeugen.

Begleiterscheinungen einer Grippe sind oft Schüttelfrost, Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Steigt das Fieber auf über 39° Celsius an, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird mit den entsprechenden Medikamenten versuchen, die Symptome der Grippe zu lindern.

Eine Grippe wird in der Regel durch Viren, auch als Influenzaviren bekannt, hervorgerufen. So genannte Antibiotika helfen in diesem Fall nur bedingt. Daher werden meist Virostatika verschrieben, die den Grippevirus aktiv bekämpfen sollen. Hierzu gehören beispielsweise die Neuraminidasehemmer, welche gegen die Influenzatypen A und B helfen. Sie verhindern zudem die Ausbreitung neuer Viren. Auch Amantadin ist ein geeigneter Wirkstoff, welcher die Fieberdauer um einen Tag verkürzen kann. Leider muss man bei diesen Medikamenten mit unangenehmen Nebenwirkungen wie Durchfall oder Depressionen rechnen. Medikamente gegen Grippe sind in der Regel verschreibungspflichtig und können nur gegen ein ärztliches Rezept in der Apotheke erworben werden. Mittel gegen Husten und Schnupfen jedoch sind frei verkäuflich und meist für unter zehn Euro zu bekommen.

Zeigt die Grippe nur leichte Symptome, helfen leichtere Medikamente wie acetylsalicylsäure-haltige Präparate. Diese wirken schmerzlindernd und fiebersenkend. Für die Begleiterscheinungen der Grippe wie Husten und Schnupfen werden in der Regel Hustensäfte und Nasentropfen verschrieben.

Neben der medikamentösen Behandlung ist es bei einer Grippe außerdem ratsam, zumindest einige Tage Bettruhe zu halten. Körperliche Schonung und der Verzicht auf Alkohol sollten auch noch einige Tage nach Abklingen der Erkrankung eingehalten werden. Raucher sollten auf den Genuss von Zigaretten verzichten. Ärzte empfehlen zudem, bei einer Grippe ausreichend zu trinken, am besten heiße Tees oder Wasser. Als Hausmittel bewährt haben sich zudem Inhalationen mit Kamille und Kochsalzlösungen. Diese mindern die Begleiterscheinungen einer Grippe wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit und befreien die Atemwege. Auch Wadenwickel sind ein gutes Mittel, das Fieber zu senken.

Wichtig zu wissen ist, dass eine Grippe äußerst ansteckend ist. Hat man viel mit Menschen zu tun, sollte man sich besonders schützen. Viel und ausreichend Bewegung an der frischen Luft helfen, das Abwehrsystem zu stärken und sich gegen die Grippeviren unempfindlicher zu machen.